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  • Der Komödiant, der mehrere Frauen vergewaltigt haben soll. Die Homepage wurde aktualisiert. Bei Kategorien 2 und 3 ging es um verbale Zwangsmittel, bei 4 und 5 um Alkohol und körperlichen Zwang.

    Er stellte in seinen Untersuchungen fest, dass Depressionen und Selbsthass bei männlichen Vergewaltigungsopfern deutlich schwerer ausgeprägt waren als bei weiblichen Vergewaltigungsopfern.

    Eine US-amerikanische Erhebung mit knapp männlichen Missbrauchsopfern ergab, dass betroffene Männer erst nach durchschnittlich 21 Jahren mit jemandem über ihre Erfahrungen sprechen. Medien beeinflussen die Wirklichkeit Daher ist davon auszugehen, dass auch die Berichte über sexuelle Gewalt Wahrnehmung, Erleben und damit auch die Beziehungen von Frauen und Männern beeinflussen.

    Die Ursachen für das Schweigen sind vielfältig, die Gesellschaft und ihre Ansichten vermutlich ein Schlüssel dazu. Bei den sexuellen Handlungen werden fünf Stufen unterschieden. Er hat Depressionenschläft schlecht. In wieder anderen folgte ein Freispruch. Studien zufolge wird jeder achte bis zehnte Junge irgendwann im Laufe seines Lebens Opfer sexueller Gewalt. Zudem besteht die Gefahr sich mit Geschlechtskrankheiten oder Pilzinfektionen anzustecken.

    Wie gesagt waren und sind weder körperliche Gewalt noch körperlicher Widerstand für die Erfüllung des Tatbestands erforderlich. Nur zwei waren zur Polizei gegangen.

    Was bleibt aber in den Köpfen der Menschen davon hängen? Männer, die in ihrer Kindheit Opfer von sexuellen Übergriffen wurden, leiden knapp 50 Jahre später eher an Depressionen oder legen etwa feindseliges Verhalten an den Tag, zeigt eine Erhebung unter Männern.

    Männliche Opfer Goschn halten gehört für Burschen oft dazu  (Männliche Opfer sexueller Belästigung)

    Es ist schwer vorstellbar, dass die öffentliche Reaktion so positiv gewesen wäre, hätte eine Mutter ihre Tochter oder gar ein Vater seine Tochter vor laufender Kamera verprügelt. Forschungen zur Vergewaltigungen von männlichen Personen wurden erst in den späten er Jahren durchgeführt und konzentrierte sich hauptsächlich auf männliche Kinder. Memory for Fact, Fiction, and Misinformation: Spiel mit den Zahlen.

    Mani hilft derzeit erst einmal der Online-Austausch. Frauen sind sexuellen Übergriffen ausgeliefert; Männer begehen sie. Das sind in der Türkei 15 Jahre, in Chile Auch wenn ich diese Website weiter nutze, gilt dies als Zustimmung.

    Die unzutreffende Aussage Ban Ki-moons wirft umgekehrt die Frage auf, wieso und unter welchen Umständen Gewalt gegen Männer gerechtfertigt ist. Vielleicht wenn sie für politische Führer ihr Leben aufs Spiel setzen und schwer traumatisiert von sogenannten humanitären Einsätzen zurückkommen?

    Eine Untersuchung, die von den amerikanischen Ärzten Eogan und Richardson durchgeführt wurde, wies auf, dass Männer die gleichen Leidensgefühle wie Frauen hatten. Für Männer wie ihn gibt es zu wenig Anlaufstellen, beklagen Opferverbände.

    Zu viel körperliche Nähe brachte ihn zum Zittern, Abscheu stieg dann in ihm hoch. August um Wichtig ist die Einschränkung, dass es sich dabei um keine repräsentativen Bevölkerungsstudien handelt. Daran ist nichts verkehrt. Sieben Prozent berichteten von belastenden sexuellen Erfahrungen, etwa doppelt so viele erinnern sich an Grenzverletzungen. Möglicherweise unterliegen die Inhalte jeweils zusätzlichen Bedingungen.

    Ich stimme der Verwendung von Cookies zu. In Reaktion auf die Lügen über Massenvernichtungswaffen im Irak hat psychologische Forschung mehrfach belegt, dass trotz späterer Dementis Teile der Falschinformation im Gedächtnis bleiben können zum Beispiel: Bitte deaktivieren Sie Ihren Adblocker!

    Wie Forschungsergebnisse dem Bild der Medien und Politik krass widersprechen. Neue Studien widerlegen dieses Bild deutlich. Mani wurde als Jähriger von einem Familienmitglied sexuell missbraucht.
    Wenn Jungen und Männer sexuell missbraucht werden, sind ihre Erfahrungen noch immer ein Tabu. Viele offenbaren sich jahrzehntelang niemandem. Nicht mit seinen Eltern, nicht mit Freunden, nicht mit seinen Partnerinnen. Erst in einem Internetforum vertraut er sich anderen an, die Ähnliches erlebt haben.

    Mani wurde als Jähriger von einem Familienmitglied sexuell missbraucht. Ungewollte Berührungen, aufgezwungener Geschlechtsverkehr, gewaltvolle Ausbeutung.

    Männliche Opfer Goschn halten gehört für Burschen oft dazu  (Männliche Opfer sexueller Belästigung)

    Wie Mani schweigen die meisten Jungen und Männer, denen dies widerfahren ist. In der Polizeilichen Kriminalstatistik von finden sich knapp tausend Fälle von sexuellen Übergriffen auf Jungen oder Männer. Die tatsächliche Zahl dürfte deutlich höher liegen.

    Das Studienprojekt Mikado der Universität Regensburg ergab, dass fünf Prozent der männlichen Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Deutschland als Kinder sexuell missbraucht wurden. Sieben Prozent berichteten von belastenden sexuellen Erfahrungen, etwa doppelt so viele erinnern sich an Grenzverletzungen.

    Doch nur ein Bruchteil davon kommt ans Licht. Sich zu öffnen scheint gerade für männliche Opfer eine enorme Hürde zu sein.

    Männer zögern deutlich länger als Frauen, die Gleiches erlebt haben, sich zu offenbaren. Eine US-amerikanische Erhebung mit knapp männlichen Missbrauchsopfern ergab, dass betroffene Männer erst nach durchschnittlich 21 Jahren mit jemandem über ihre Erfahrungen sprechen.

    Weitere sieben Jahre dauert es, bis sie beginnen, das Erlebte aufzuarbeiten. Die Ursachen für das Schweigen sind vielfältig, die Gesellschaft und ihre Ansichten vermutlich ein Schlüssel dazu.

    Von den eigenen Erfahrungen zu berichten, könnte sie wie Schwächlinge dastehen lassen.

    Männliche Opfer Goschn halten gehört für Burschen oft dazu  (Männliche Opfer sexueller Belästigung)

    Zahlreiche Männer, die von einem Mann missbraucht wurden, befürchten zudem, als "schwul" zu gelten und deshalb diskriminiert zu werden. Das romantisiert den Missbrauch und spielt das Leid der Opfer herunter; und auch das ist ein Hemmnis, sich zu offenbaren.

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    Und was viele nicht wissen: Männer können auch eine Erektion haben, wenn sie Angst oder Ekel verspüren. Die britische Juristin Siobhan Weare legte dazu zwei Studien vor.

    In einer Onlinebefragung offenbarten ihr Männer ihre Erfahrungen. Statt Lust empfanden die Männer Abscheu. Was blieb war das Gefühl, vom eigenen Körper betrogen worden zu sein. Nur jeder fünfte hatte sich vor dieser Befragung schon einmal jemanden anvertraut. Nur zwei waren zur Polizei gegangen. Kampagnen und Aufklärung tragen dazu bei, dass die Männer eher verstehen, was ihnen widerfahren sei.

    Öffentliche Debatten wie nach den aufgedeckten Missbräuchen an Eliteschulen und kirchlichen Einrichtungen seien ebenso wichtig.

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    Kamen vor dem Missbrauchsskandal an der Odenwald-Schule und dem Canisius-Kolleg im Jahr knapp hundert Ratsuchende pro Jahr zu Tauwetter, sind es seither mehr als Auch der Verein Lichtweg verzeichnet immer mehr männliche Mitglieder, die sich anonym in Foren aussprechen. Denn auch Jungen erleben sexuelle Belästigung - werden in überfüllten Verkehrsmitteln begrapscht, von Klassenkameradinnen anzüglich angesprochen, von Lehrern bedrängt.

    Über das Erlebte nicht mehr zu schweigen, macht auch den Weg zur Aufarbeitung frei. Und die braucht es, denn Missbrauch hinterlässt dauerhaft Spuren in der Seele. Männer, die in ihrer Kindheit Opfer von sexuellen Übergriffen wurden, leiden knapp 50 Jahre später eher an Depressionen oder legen etwa feindseliges Verhalten an den Tag, zeigt eine Erhebung unter Männern.

    Mani geht es ähnlich. Zu viel körperliche Nähe brachte ihn zum Zittern, Abscheu stieg dann in ihm hoch. Er hat Depressionenschläft schlecht.

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    Mehrfach hat er versucht, sich das Leben zu nehmen. Er tröstet sich mit Alkohol. Für Männer wie ihn gibt es zu wenig Anlaufstellen, beklagen Opferverbände.

    Sexueller Missbrauch in Sportvereinen: Wo die Selbstkontrolle versagt - PANORAMA - DAS ERSTE - NDR


    Von einem Netzwerk sind wir weit entfernt", sagt Schlingmann von Tauwetter. Mani hilft derzeit erst einmal der Online-Austausch.

    Und ein Foto von sich als Kind. Er möchte dem Jungen auf dem Bild nicht das Leben nehmen, schreibt er. Der Junge soll alt werden dürfen.

    Dafür kämpft Mani nun - jeden Tag. Sie haben gar keinen Adblocker oder bereits eine Ausnahme hinzugefügt? Oder haben Sie einen anderen Browser? Hier finden Sie mehr Informationen. Warum männliche Opfer oft schweigen. Von Jana Hauschild Jana Hauschild. Die Homepage wurde aktualisiert. Bitte deaktivieren Sie Ihren Adblocker!

    Männliche Opfer Goschn halten gehört für Burschen oft dazu  (Männliche Opfer sexueller Belästigung)

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    Opfererfahrungen sexueller Gewalt nach Geschlecht im europäischen Vergleich. In vier Ländern waren Frauen grün nach eigenen Angaben häufiger betroffen; in fünf Ländern Männer blau. Wie Forschungsergebnisse dem Bild der Medien und Politik krass widersprechen. Medien und Politik zeichnen ein einseitiges wie eindeutiges Bild: Opfer sexueller Gewalt sind vor allem Frauen.

    Männer werden in der Regel als Täter dargestellt. Neue Studien widerlegen dieses Bild deutlich. Bei Untersuchungen in Chile und der Türkei gab es kaum Unterschiede bei den Opfererfahrungen zwischen den Geschlechtern.

    Es ist höchste Zeit, dass Medien und Politik ihr falsches Bild korrigieren. Das Sternchen, das "Hör auf!

    Sexuelle Übergriffe

    Der Pornostar, der ungescholten seine Kolleginnen vergewaltige. Der Moderator, der die Geliebte mit dem Messer bedrohe und vergewaltige.

    Der Komödiant, der mehrere Frauen vergewaltigt haben soll. Der Politiker, der im Hotel das nichtsahnende Zimmermädchen anfalle. Das sind einige der Geschichten der letzten Jahre, die ein deutliches Bild zeichnen: Frauen sind sexuellen Übergriffen ausgeliefert; Männer begehen sie.

    Positionen von feministischer Seite und auch der Gender-Theorie merken an, dass die Art und Weise, wie wir über die Welt reden, Folgen für unser Denken und Handeln hat. Das gilt natürlich nicht nur dann, wenn Frauen oder Minderheiten benachteiligt werden.

    In einigen der genannten Fälle kam es mangels Anzeige nicht einmal zu polizeilichen Ermittlungen. In anderen wurden Verfahren eingestellt. In wieder anderen folgte ein Freispruch. Was bleibt aber in den Köpfen der Menschen davon hängen? Jahrhunderts als Propagandamittel zur Beschädigung des Ansehens einer Person bekannt.

    In Reaktion auf die Lügen über Massenvernichtungswaffen im Irak hat psychologische Forschung mehrfach belegt, dass trotz späterer Dementis Teile der Falschinformation im Gedächtnis bleiben können zum Beispiel: Memory for Fact, Fiction, and Misinformation: The Iraq War Daher ist davon auszugehen, dass auch die Berichte über sexuelle Gewalt Wahrnehmung, Erleben und damit auch die Beziehungen von Frauen und Männern beeinflussen.

    Auch die häufig in den Medien kolportierte Behauptung, die Strafbarkeit sexueller Übergriffe hätte körperlichen Widerstand erfordert, ist nachweislich falsch.

    In einem früheren Artikel habe ich dargelegt, dass laut offizieller Statistik Männer 1,5-mal so häufig Opfer von Gewaltverbrechen werden wie Frauen Wer ist hier eigentlich das typische Opfer?

    In einem Folgeartikel ging es darum, dass die Untersuchung des Bundesfrauenministeriums zur sexuellen Belästigung den Tatbestand so weit fasst, dass selbst allgemeine Bemerkungen über den Körper oder das Privatleben mitzählen, so sie der Frau "ein ungutes Gefühl" geben Vergewaltigung: Spiel mit den Zahlen.

    Medien berufen sich wiederholt darauf, dass eine von fünf Frauen vergewaltigt werde. Männer werden als mögliche Opfer in der Regel nicht genannt. Dabei war die Definition von "Vergewaltigung" so angelegt, dass fast nur Frauen Opfer und fast nur Männer Täter sein konnten.

    Im Jahreszeitraum vor der Erhebung der Studie verschwimmen die Unterschiede zwischen den Geschlechtern gänzlich Vergewaltigung: Hierbei geht es selbstverständlich nicht darum, Opfer gegeneinander auszuspielen oder Opfererfahrungen zu relativieren.

    Es geht im Gegenteil darum, die Erfahrungen aller Opfer ernst zu nehmen - und zwar unabhängig von ihrem Geschlecht. Bei den sexuellen Handlungen werden fünf Stufen unterschieden. Das bisherige wie neue deutsche Strafrecht würde schon die Fälle 2 und 3 als Vergewaltigung auffassen, wenn es unter Ausnutzung einer schutzlosen Lage zu einer Penetration käme, beziehungsweise diese versucht würde. Wie gesagt waren und sind weder körperliche Gewalt noch körperlicher Widerstand für die Erfüllung des Tatbestands erforderlich.

    Tag X Mein Leben danach Sexueller Missbrauch Doku 2013


    Wichtig ist die Einschränkung, dass es sich dabei um keine repräsentativen Bevölkerungsstudien handelt. Damit fanden beide Erhebungen in konservativen Gesellschaften statt, in denen einmal islamische, das andere Mal katholische Werte vorherrschen. Das Durchschnittsalter betrug bei beiden Erhebungen rund 22 Jahre. Damit sind Männer in den Studien unterrepräsentiert, vor allem in der chilenischen Befragung. Das sind in der Türkei 15 Jahre, in Chile Die Stufen 2 und 3 fielen kaum ins Gewicht.

    Statistisch signifikant unterschieden sich die Geschlechter nur beim Angefasstwerden. Zwischen den Geschlechtern gab es hier keinerlei statistisch signifikante Unterschiede. Die von den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern berichteten Zahlen sind hoch, insbesondere für die Türkei. Dies wird zum Teil dadurch erklärt, dass Sexualität dort ein Tabuthema sei und es so gut wie keinen institutionalisierten oder öffentlichen Diskurs über sexuelle Selbstbestimmung gebe.

    Die Kriterien ähnelten den hier besprochenen Kategorien, bezogen jedoch auch noch das Ausnutzen von Autorität mit ein. Wie auch bei den beiden im Detail diskutierten Studien geht es um die Angaben junger Erwachsener unter Ausschluss von Kindesmissbrauch. Bei allen methodischen Einschränkungen, die mit solchen Studien einhergehen, machen diese Ergebnisse eines deutlich: Dabei folgte die Wissenschaft über lange Zeit ebenfalls der voreingenommenen Prämisse, Männer nur als Täter und Frauen nur als Opfer zu untersuchen.

    Die dem Ministerium ebenfalls vorliegende Pilotstudie zu Gewalterfahrungen von Männern in Deutschland wurde demgegenüber bis heute nicht weiter verfolgt Gewalt gegen Männer - unter Männern.

    Es gibt eine universale Wahrheit, die in allen Ländern, Kulturen und Gemeinschaften gilt: Gewalt gegen Frauen ist niemals akzeptabel, niemals entschuldbar, niemals tolerierbar. Darin wird beispielsweise so getan, als seien nur Frauen von häuslicher Gewalt betroffen.

    Vice schreibt über männliche Opfer - oder doch nicht?


    Nationale wie internationale Institutionen tun sehr viel dafür, Gewalt gegen Frauen zu thematisieren - und diese Entscheidungen haben weitreichende politische Konsequenzen.

    Daran ist nichts verkehrt. Es ist lediglich verkehrt, die vielfach belegten Gewalterfahrungen von Männern zu tabuisieren und in repräsentativen Befragungen, Studien und Indikatoren noch nicht einmal zu erheben.

    Damit wird das falsche Signal an die Gesellschaft gesendet, dass es Gewalt gegen Männer entweder nicht gibt oder dass es sie zwar gibt, sie jedoch normal oder kein gesellschaftliches Problem ist. Die unzutreffende Aussage Ban Ki-moons wirft umgekehrt die Frage auf, wieso und unter welchen Umständen Gewalt gegen Männer gerechtfertigt ist. Vielleicht wenn sie für politische Führer ihr Leben aufs Spiel setzen und schwer traumatisiert von sogenannten humanitären Einsätzen zurückkommen?

    Er sagteGewalt gegen Frauen sei nicht zu tolerieren. In den Medien kursierte gar die Rede von der "Mutter des Jahres". Es ist schwer vorstellbar, dass die öffentliche Reaktion so positiv gewesen wäre, hätte eine Mutter ihre Tochter oder gar ein Vater seine Tochter vor laufender Kamera verprügelt. Medien haben aber einen Aufklärungsauftrag und öffentliche Institutionen sowie die Politik müssen die Gleichheit aller Menschen vor dem Gesetz und die Gleichberechtigung berücksichtigen.

    Samstag, Oktober 21, 2017

    Nicht nur aus diesen prinzipiellen Gründen, sondern auch pragmatisch gesehen spricht vieles dafür, die Opfererfahrungen von Männern endlich ernst zu nehmen. Viele der Opfer werden nämlich selbst wieder zu Tätern: Es kommt zu einer Gewaltspirale. Wenn wir in einer friedlichen Welt für alle leben wollen, dann müssen wir endlich auch das Problem der Gewalt gegen Männer auf die wissenschaftliche, soziale und politische Agenda setzen. Telepolis Wissenschaft Sexuelle Gewalt: Neue Studien belegen geringe Unterschiede zwischen männlichen und weiblichen Opfern.

    Wie Forschungsergebnisse dem Bild der Medien und Politik krass widersprechen Medien und Politik zeichnen ein einseitiges wie eindeutiges Bild: Medien beeinflussen die Wirklichkeit Daher ist davon auszugehen, dass auch die Berichte über sexuelle Gewalt Wahrnehmung, Erleben und damit auch die Beziehungen von Frauen und Männern beeinflussen. Gezählt wird hier jeweils nur die schlimmste Erfahrung einer Person. Statistisch signifikant war nur der Unterschied zwischen Frauen und Männern beim Angefasstwerden in der Türkei.

    Bei Kategorien 2 und 3 ging es um verbale Zwangsmittel, bei 4 und 5 um Alkohol und körperlichen Zwang.
    Eine beträchtliche Anzahl der Opfer von Vergewaltigungen oder sexueller Nötigung sind männlich. Vergewaltigungen von männlichen Personen unterliegt immer noch weitgehend einem Tabu in der Gesellschaft, sowohl bei heterosexuellen wie auch bei homosexuellen Männern.

    Die meisten männlichen Vergewaltigungsopfer wollen und können häufig nicht wahrhaben, dass sie vergewaltigt worden sind und versuchen die Tat zu verdrängen. So kommt es dazu, dass männliche Vergewaltigungsopfer bei einer Untersuchung sehr vage Aussagen zu den ihnen zugefügten Verletzungen machen, wenn sie medizinische oder psychiatrische Dienste aufsuchen.

    Forschungen zur Vergewaltigungen von männlichen Personen wurden erst in den späten er Jahren durchgeführt und konzentrierte sich hauptsächlich auf männliche Kinder.

    Studien über sexuelle Übergriffe in Gefängnissen die einen speziellen Fokus auf die Folgen männlicher Vergewaltigung legen, sind erst seit den frühen er Jahren verfügbar. In den letzten Jahren erschienen jedoch keine weiteren Studien mehr zu dieser Art von Vergewaltigungen. Das meiste Informationsmaterial über Vergewaltigungen und sexueller Nötigungbefasst sich häufig nur mit weiblichen Opfern und ignoriert Männer.

    Viele Menschen nehmen durch das vorherrschende gesellschaftliche Männlichkeitsbild an, dass Männer, auch jüngere Männer, nicht vergewaltigt werden können, nicht einmal, dass sie überhaupt in irgendeiner Form in ihrer sexuellen Selbstbestimmung verletzt werden können und wenn ihnen mal jemand zu Nahe kommt, dann sind sie auch in der Lage sich zur Wehr zu setzen.

    Die Täter können das Opfer, um es zu missbrauchen, bedrohen oder mit Geld bestechen.

    Männliche Opfer Goschn halten gehört für Burschen oft dazu  (Männliche Opfer sexueller Belästigung)

    Es kann auch manipuliert werden oder unter dem Einfluss von Drogen oder Alkohol stehen. Levin und Willy Van Berlo schrieben in einem Artikel, dass Stress oder eine leichte genitale Stimulation eine Erektion auslösen kann, obwohl keine spezifische sexuelle Stimulation vorhanden ist.

    Eine Erektion bedeutet überhaupt nicht, dass ein Mann mit dem Sex einverstanden ist. Ähnlich wie bei der weiblichen Erektion kann die männliche Erektion durch mechanische Stimulation ausgelöst werden, auch wenn sie dem Sex in keinster Weise zustimmen.

    Erregung und Stimulation sind zwei unterschiedliche Dinge. Stimulation ist eine physikalische Reaktion auf einen Reiz. Männer können körperlich stimuliert werden, ohne dass sie das Gefühl erregt. Ein Vorurteil, dass Männer, die vergewaltigt wurden weniger traumatisiert seien als Frauen, ist absolut falsch, genau im Gegenteil. Studien zeigen auf, dass die Langzeitwirkungen einer Vergewaltigung, egal ob das Opfer ein Mann oder eine Frau ist, meistens schwerwiegende Folgen für das Leben haben.

    Eine Untersuchung, die von den amerikanischen Ärzten Eogan und Richardson durchgeführt wurde, wies auf, dass Männer die gleichen Leidensgefühle wie Frauen hatten. Frazier [5] untersuchte 74 männliche und weibliche Vergewaltigungsopfer. Er stellte in seinen Untersuchungen fest, dass Depressionen und Selbsthass bei männlichen Vergewaltigungsopfern deutlich schwerer ausgeprägt waren als bei weiblichen Vergewaltigungsopfern. Diese führte er auf die soziale Stigmatisierung und den verbreiteten Unglauben, dass Männer Opfer werden können, zurück.

    Henry Leak, der Vorsitzende der Survivors-Organisation, stellte fest, dass Vergewaltigung von Männern wie bei Frauen mehr mit Macht als mit Sexualität zu tun hat und nicht nur in der homosexuellen Gemeinschaft vorkommt. Wissenschaftliche Untersuchungen belegen, dass diese Angst unbegründet ist: Für männliche Opfer sexueller Gewalt gibt es keine erhöhte Wahrscheinlichkeit, homosexuell zu werden.

    Schwere emotionale und körperliche Traumata entstehen häufig durch sexuelle Gewalt. Zudem besteht die Gefahr sich mit Geschlechtskrankheiten oder Pilzinfektionen anzustecken.

    Als Symptome wurden beschrieben [10] [11]:. Die Selbstmordrate von Männern, die vergewaltigt wurden liegt 14—15 mal höher als bei Männern die keiner sexuellen Straftat zu Opfer gefallen sind. Näheres ist auf der Diskussionsseite angegeben. Vergewaltigung Gewalt gegen Männer. Redundanz Juni Wikipedia: Ansichten Lesen Bearbeiten Quelltext bearbeiten Versionsgeschichte.

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